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Clean Label

Clean Label

Unterm Strich werden wir gerade Zeuge einer sich rasant verändernden Esskultur, aus der vielerorts bereits ein neuer Verbrauchertyp hervorgegangen ist. Kritisch isst er und selbstbestimmt. Was beim Einkauf in die Tüte kommt, ist ihm schon lange nicht mehr egal.

Gesunde Ernährung gehört für unzählige Verbraucher längst zum Alltag. Dafür gibt es viele Gründe. Die Zahl an Allergikern und Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten wächst stetig. Immer mehr Konsumenten werden Vegetarier oder Veganer. Nicht zuletzt verunsichern die regelmäßigen Skandale in der Lebensmittelbranche den Verbraucher. Sie alle fordern Veränderungen, Transparenz und unverfälschte Produkte. Ehrlichkeit eben.
Andererseits will auch der Lebensmittelproduzent von heute wissen, was es mit den Rohstoffen in seinen „Vorratskammern“ auf sich hat. Auch er erwartet mehr Transparenz in seinen Zutatenlisten, um die Ansprüche seiner Kunden einhalten und seinen Kennzeichnungspflichten nachkommen zu können.

Ein weites Feld, das aus allen möglichen Blickwinkeln betrachtet werden, für den Überblick dennoch überschaubar bleiben sollte.

Für unsere Leser ist www.clean-label.com dabei nicht nur ein roter Faden. Diese Seite bündelt Fachwissen und zwar aus erster Hand. Sie bietet Hilfe zur Selbsthilfe, ist Inspirationsquelle und vor allem eine Möglichkeit zum ehrlichen Austausch.

Mehr als Rezepturen: Was die Seite bietet

Die Verarbeitung naturbelassener Lebensmittel unter den Gesichtspunkten von Rationalität und Qualität funktioniert. Erforderlich ist allerdings einiges an Knowhow. Gerade wenn es darum geht größere Mengen herzustellen. Die unzähligen Koch- und Backblogs, die im Internet kursieren, helfen da trotz ausgewiesenem Kenntnisreichtum nicht wirklich weiter. Ihnen fehlt ganz einfach die Praxistauglichkeit bei der Herstellung großer Mengen unter rationalen Gesichtspunkten, wie es in Betrieben üblich ist.

Diese Lücke wollen wir an dieser Stelle schließen. Mehr noch soll hier gedacht werden, besser noch mitgedacht! Und das kreuz und quer in alle Richtungen.

Uns geht es nicht darum, fertige Rezepturen zu liefern oder unverrückbare Anweisungen zu erteilen. Wir wollen Unterstützer und Berater sein. Und das für konventionell arbeitende Betriebe ebenso wie für ökologisch orientierte.

Das Forum

Für die wirklich guten Ergebnisse braucht es Austausch. Meinungen sind wichtig, Ratschläge und wohlmeinende Kritik sowieso. Deshalb legen wir so viel Wert auf unser Forum. In unserer Community finden wir gemeinsam mit Kollegen Lösungen. Das betrifft neben vielem anderen auch deklarationsfreundliches Arbeiten. Das sicher schon deutlicher einfacher geworden ist als noch vor zehn Jahren. Nichtsdestotrotz gibt es einige Faktoren, bei denen es hilfreich ist, jemanden um Rat bitten zu können.

Die Teilnahme am Forum ist nicht kostenlos (10 Euro pro Monat). Das ist ganz einfach der Tatsache geschuldet, dass alle, die an dieser Webseite arbeiten, fair dafür entlohnt werden sollen. Im Gegenzug versprechen wir hochwertige Inhalte. Außerdem versichern wir, dass wir zu all Euren Fragen nützliche Antworten werden liefern können. Damit hier niemand die Katze im Sack kaufen muss, bieten wir einen Gratis-Schnuppermonat an (zur Anmeldung geht’s hier).

What defines CleanLabel?

First, of course, a „clean label“. However, the term is not assigned to a clear determination. Just like before, when the word „organic“ was not yet defined and everything under this name could be marketed.

Legally defined, CleanLabel will never be safe. We are primarily concerned with real transparency around the food that the consumer wants on his plate. This can be done in many ways.

Often the law helps tricking. For example, in the declaration of additives. The current food law offers enough loopholes for flavored ingredient lists. In many cases, with the much-vaunted transparency, that’s why it’s not that far off.

Was definiert CleanLabel?

Zunächst natürlich ein „sauberes Etikett“. Allerdings ist der Begriff keiner klaren Bestimmung zugeordnet. Ganz ähnlich wie früher, als das Wörtchen „Bio“ noch nicht definiert war und alles Mögliche unter diesem Namen in den Verkehr gebracht werden konnte.

Gesetzlich definiert wird CleanLabel sicher niemals werden. Vorrangig geht es uns um wirkliche Transparenz rund um die Lebensmittel, die der Konsument auf seinem Teller haben möchte. Das geht auf vielen Wegen.

Oft hilft auch der Gesetzgeber beim Tricksen. Etwa bei der Deklaration von Zusatzstoffen. Das aktuelle Lebensmittelrecht bietet ausreichend Schlupflöcher für geschönte Zutatenlisten. In vielen Fällen ist es mit der vielbeschworenen Transparenz allein deshalb nicht weit her.

Grandpa Heini’s Bread: Just cook and bake as you used to?

Eigentlich ganz einfach – man nehme Rezepturen aus alten Kochbüchern oder dem Firmenarchiv und stelle die Produkte danach her. Am Ende ist alles gut. Oder doch nicht?

Drei Aspekte sind es, die Lebensmittelhersteller dabei gern außer Acht lassen:

1. Die Verbrauchererwartung ist eine andere als noch vor ein paar Jahrzehnten
2. Die Rohstoffe haben sich verändert
3. Das Fachwissen für perfekte Produkte ist gewachsen

Allein deshalb ist Opa Heinis Brot heute nicht mehr das, was es einmal war.

Die Kunst für das perfekte Produkt liegt in der idealen Verbindung von alt und neu, von Tradition und Wissenschaft. Opa Heinis Erkenntnisse zu Rohstoffen und Verfahren bilden dabei die Basis für natürliche Rezepturen von heute. Zugegeben eine Herausforderung, aber sie ist gut machbar. Auch ohne gentechnisch veränderte Enzyme oder chemisch-synthetische Emulgatoren. Die machen den Brotteig vielleicht verarbeitungsfreundlicher und länger haltbar, sind aber nicht das, was der Kunde will.

Wir können das auch ohne und begeistern den Kunden auf natürliche Weise. Zum Glück gibt es inzwischen viele gute Rohstoffe, die uns dabei unterstützen. Und die dazu passenden Verfahren. Denn nicht nur der Rohstoff macht das gute Produkt, er muss auch vernünftig verarbeitet werden.